Mexico – die Gewalt im Fokus der Kunst.

| Vortrag und Diskussion |

Dienstag, 28.6. 2016
| 19.00 Uhr |
Simón-Bolívar-Saal

| Sprache: Deutsch |

MEXICO 2016

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Kunstprojekt „Cuenda“, Mexiko-Stadt 2011 © Anne Huffschmid

Dunkle Materie. Kunst und Terror im zeitgenössischen Mexiko
Dr. Anne Huffschmid

Mexiko durchlebt gegenwärtig eine Gewaltkrise, deren Ende keineswegs abzusehen ist. Das Verschwindenlassen von Menschen steht dabei ebenso auf der Tagesordnung wie die öffentliche Zurschaustellung massakrierter und gefolterter Körper. Welche Rolle können die Künste bei der Gewaltverarbeitung, aber auch bei Gewöhnung und Verdrängung spielen? Welche Bilder und Sprachen setzen sie der lähmenden Logik und den Ästhetiken des Terrors entgegen? In ihrem Vortrag beschäftigt sich Dr. Anne Huffschmid (Freie Universität Berlin), Mitherausgeberin des Bandes TerrorZones (2015)*, mit künstlerischen Projekten und Strategien gegen die Traumatisierung der mexikanischen Gesellschaft, besonders im Bereich der Bildenden Kunst, des Dokumentarfilms und des Videoaktivismus.

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Teresa Margolles vor ihrer Installation: Muro de Ciudad Juarez, 2010 ©Sylvio Heufelder

Die vor kurzem ausgestrahlte Deutschlandfunk-Sendung „‚Wir sind es leid!‘ Die mexikanische Bürgergesellschaft wehrt sich“ von Peter B. Schumann beschreibt den politischen und kulturellen Kontext des Themas. Audio und Text der Sendung können in folgendem Link herunterladen werden: „‚Wir sind es leid!‘ Die mexikanische Bürgergesellschaft wehrt sich“

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