Avantgarde und Exil

von Stefan Litwin

| Gesprächskonzert |

Dienstag, 29.11.2016
| 19.00 Uhr |
Otto-Braun-Saal

| Sprache: Deutsch |

MEXICO 2016

Mexico war das Zufluchtsland für die Eltern von Stefan Litwin, als sie vor den Nazis fliehen mussten. Dort ist er 1960 geboren. Als Pianist, Komponist und Pädagoge hat er international Karriere gemacht. Sein Stück Lyon 1943 thematisiert die Rolle der Résistance, mit deren Hilfe die Flucht seiner Familie gelang. In dem Gesprächskonzert wird außerdem der Komponist Julio Estrada (1943) vorgestellt, dessen Familie ebenfalls nach Mexico infolge des spanischen Bürgerkriegs floh. Estrada gehört zu den wichtigsten Vertretern der mexikanischen Avantgarde. Mit dem US-amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski (1938) verbindet Stefan Litwin das politische Engagement. Dessen Klavierwerk ¡El pueblo unido jamás será vencido! (1975) besteht aus 36 Variationen über das berühmte Protestlied von Sergio Ortega.

Quelle des Titelbildes: ©Hans Joachim Zylla, stefanlitwin.com.

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