Worte als Zeichen | Die neue Schriftsteller-Generation Mexicos

29.3. | 19 Uhr
Ibero-Amerikanisches Institut | Simon-Bolivar-Saal
30.3. | 20 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

Eine Veranstaltung der Freunde des IAI, des Ibero-Amerikanischen Instituts und des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit der Botschaft von Mexiko in Deutschland im Rahmen des Dualen Jahres zwischen Mexiko und Deutschland.

In der Kultur Mexicos findet zurzeit ein erstaunlicher Wandel statt, der sich vor allem in der Literatur manifestiert. Viele Autorinnen und Autoren sind der schlichten Auseinandersetzung mit der Gewalt in ihrem Land müde. Sie verweigern sich ihr zwar nicht, suchen jedoch nach neuen Ausdrucksformen für die gesellschaftliche Realität. Dabei sprengen sie literarische Konventionen oder begeben sich in divergierenden Genres auf mitunter surrealistische Spurensuchen nach Motiven und Zusammenhängen.

An zwei Abenden werden einige ihrer wichtigsten VertreterInnen Einblick in die Literaturszene Mexicos geben.

  • Mittwoch, 29.3.2017
    19:00, IAI/ Simón-Bolívar-Saal
    Eintritt frei
    Deutsch-spanisch

Mexico – Ort gesellschaftlicher und kultureller Konflikte
Diskussion über die Bedingungen des Schreibens und die Funktion von Literatur in einer Gesellschaft existentieller Konflikte, über die Möglichkeiten der Verbreitung, der öffentlichen Förderung, des Kulturbetriebs und der politischen Wirksamkeit von Literatur.

  • Donnerstag 30.3.2017
    20:00, Literarisches Colloquium Berlin
    Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, S-Bahn Wannsee
    Eintritt: 8 €, für Freunde des IAI: 5 € (nach Anmeldung unter Tel. 266 45 1500)
    Deutsch-spanisch

Worte als Zeichen
Tendenzen der mexikanischen Literatur – ein Abend mit Lesungen, Musik und Vino de honor.

Teilnehmer:

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Verónica Gerber
* 1981 in Mexico-Stadt, „bildende Künstlerin, die schreibt“. Romane: Mudanza (2010, Roman über fünf Schriftsteller, die zu Künstlern werden), Conjunto vacío (2015).

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Luigi Amara
* 1971 in Mexico-Stadt, Essayist, Dichter und Verleger – nach eigenem Bekunden jedoch vor allem Spaziergänger. Die Perücke (2017) ist die erste Veröffentlichung auf Deutsch.

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Nicolás Cabral
* 1975 in Buenos Aires, seit 1976 in Mexico, Journalist und Schriftsteller. Herausgeber der Kulturzeitschrift La Tempestad. Veröffentlichungen: Catálogo de formas (2014, Roman), Las moradas (2016, Erzählungen).

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Pergentino José Ruiz
* 1981, Buena Vista/Oaxaca. Landschullehrer und Schriftsteller, schreibt auf Spanisch und Zapoteco. Veröffentlichungen: Flor de zarzamora/ Ye‘ ntii (2011, Gedichte), Hormigas rojas (2012, Erzählungen), Lenguaje de pájaros (2014, Gedichte).

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Juan Villalobos
* 1973 in Guadalajara, lebt in Barcelona. Schriftsteller, Literatur-Dozent, Unternehmer. Romane auf Deutsch: Fiesta in der Räuberhöhle (2011), Quesadilla (2014), Ich verkauf dir einen Hund (2016).

Moderation: Peter B. Schumann

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