Über die Gewalt schreiben. Literatur und Politik in Guatemala

| Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals Berlin |

Arnoldo Gálvez Suárez

| Diskussion |

Freitag, 15.09.2017
| 18:00 Uhr |
Simón-Bolívar-Saal

| Sprache: Deutsch/Spanisch |

Guatemala hat sich bis heute nicht vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg erholt. Im Gegenteil: das Land gilt als eines der gewaltreichsten in Lateinamerika. Durch die Schwäche staatlicher Institutionen hat sich ein Netz von Korruption entfaltet, in dem Kriminalität und Unsicherheit ein extremes Ausmaß erreicht haben. Wer hier als Schriftsteller lebt, muss Stellung beziehen wie Arnoldo Gálvez Suárez (Guatemala-Stadt, 1982). Bereits in seinem ersten Roman Los jueces (2009) hat er sich mit einem der gravierendsten Probleme, der Straflosigkeit, beschäftigt. In seinem jüngsten Werk Die Rache der Mercedes Lima (2017) entwickelt sich ein Vater-Sohn-Konflikt zu einem politischen Drama.

Im Gespräch mit dem Berliner Publizisten Peter B. Schumann und dem Übersetzer und Kulturvermittler Lutz Kliche (Diedorf) reflektiert er über die Verhältnisse in seinem Land und die Bedingungen des Schreibens.

Kooperationspartner

Büchergilde Gutenberg

Heinrich-Böll-Stiftung

Internationales Literaturfestival Berlin

Titelbild: Esquipulas, Guatemala., von Julien Lagarde. Via flickr (CC BY-NC-ND 2.0).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s