Neuer Wein in neuen Schläuchen

Das Programmheft des IAI in verjüngtem Format.

Gute Nachrichten für die Liebhaber*innen des gedruckten Wortes: Das vierteljährlich erscheinende Veranstaltungsprogrammheft des IAI erfreut sich auch im Zeitalter digitaler Information allergrößter Beliebtheit. In neuem Layout weiß sich das IAI auf 35 Seiten als Kultur- und Forschungsinstitution sowie als Wissensarchiv des 21. Jahrhunderts zu präsentieren. Von nun an in vier Sprachen – deutsch, spanisch, portugiesisch und englisch; nicht mehr schwarzweiß, sondern in Farbe; das Querformat wich einem schlanken Hochformat.Stärker als bisher wird zur Illustration des Hefts auf die Schätze aus den Sammlungen des eigenen Hauses zurückgegriffen. image005Sehr zur Freude der Betrachter! Denn eine der wichtigsten Sammlungen des Instituts stellt die der Kulturzeitschriften Lateinamerikas dar. Dass  deren Digitale übrigens die höchsten Benutzung- und Zugriffszahlen verzeichnen, spiegelt das große Interesse von Seiten der Forschung aus verschiedenen Disziplinen wider. Grafisch sichtbarer als bisher werden im neuen Programmheft auch die laufenden Forschungsprojekte und aktuellen Haus-Publikationen. Dass diese sich keineswegs nur an Fachwissenschaftler richten, davon zeugt zum Beispiel der wunderbare Katalog mit historischen Fotografien des deutschen Architekten, Abenteurers und Forschers Teobert Maler, der seine Reisen durch die Welt der Maya im 19. Jahrhundert mit der Kamera dokumentierte.

Im Fokus stehen im Jahr 2019  der 250. Geburtstag Alexander von Humboldts und 25 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Buenos Aires. Blättert man durch den Veranstaltungskalender des ersten Quartals, fällt jedoch noch ein weiteres Thema ins Auge, das sich wie ein roter Faden durch die Debatten dieser Tage zieht:  das der Grenzen. Zu Grenzüberschreitungen in Form kultureller Beziehungen  veranstaltet das IAI Ende Januar ein zweitägiges Symposium. Bei den „Freunden des IAI“  rückt ganz konkret die derzeit wohl am stärksten medial ausgeleuchtete Grenze der Welt in den Fokus, die US-mexikanische, die in der Literatur mal la frontera, mal the Border heißt,  je nachdem, von welcher Seite aus man sich ihr nähert.  Die ‚Freunde‘ nähern sich ihr in den nächsten Wochen aus beiden Seiten. Zunächst hier im Blog, dann  am 13. März im Simón-Bolívar-Saal des IAI, wo sich die Kulturanthropologin Stefanie Schütze (FU Berlin) und die Autorin Jeanette Erazo Heufelder (beide sind Mitglieder der „Freunde des IAI“) über Geschichte und Gegenwart des borderland unterhalten.

Bildquellen: ©IAI. El gladiador. – Buenos Aires, 1902 ; 2.1902,17.Jan.=Nr. 7 (Cover) https://digital.iai.spk-berlin.de/viewer/image/863858228/1/LOG_0003/

 

 

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