Schreiben in und außerhalb Kubas

Die Freiheit von Andersdenkenden hat in der kubanischen Literatur nur außerhalb Kubas ein Domizil – daran  erinnert der Kulturjournalist Peter B. Schumann in seinem  Deutschlandfunk-Feature über die kubanische Dissidenten-Literatur.

Daran erinnert auch der in Berlin lebende kubanische Autor und Journalist Amir Valle auf der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Chemnitz. Dass 2017 von PEN International das PEN Zentrum Kuba ins Leben gerufen wurde, hält er für einen Fehler, da die in den Statuten des PEN verankerte ‚Freiheit des Wortes‘  laut kubanischer Verfassung mit den Zielen einer sozialistischen Gesellschaft konform gehen muss. (Siehe dazu auch hier.)

Wie sich hingegen kubanische Literatur außerhalb der Landesgrenzen – genauer, in den Vereinigten Staaten – weiterentwickelt hat und welche Rolle sie inzwischen für das Verhältnis zwischen beiden Ländern spielt, darüber spricht der Literaturwissenschaftler Dieter Ingenschay (Humboldt-Universität / Berlin) am 17. Mai 2019 in seinem Vortrag über die Werke der kubanisch/US-amerikanischen Autorinnen Ruth Behar, Ivonne Lamazares und Daína Chaviano, die auf Englisch schreiben und ins Spanische übersetzt werden.

„Adio kerida“. Vielsprachigkeit und Multikulturalität bei Ruth Behar und anderen kubanisch/US-amerikanischen Autorinnen | Vortrag von Dieter Ingenschay | Sprache: deutsch | Freitag, 17.5.2019, 18.00 h | Simón-Bolívar-Saal, Ibero-Amerikanisches Institut, Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin | Eintritt frei

 

Foto: Wikimedia Commons

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