Mexikos Architekten planen die Stadt der Zukunft

Was wäre, wenn wir die USA und Mexiko nicht länger als zwei getrennte Staaten betrachten, sondern uns stattdessen mit ihrer gemeinsamen Geschichte, Kultur und Wirtschaft auseinandersetzen und sie als Teile einer einzigen Region auffassen würden? Diese Frage stellten die mexikanische Architektin Tatiana Bilbao und ihr New Yorker Kollege Nile Greenberg.

Gioconda Belli in Deutschland

Am 15. November erhielt sie in Darmstadt den Herrmann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums, nun ist sie erneut in Deutschland unterwegs: Gioconda Belli, die lange die Stimme der sandinistischen Befreiungsfront war, bis sie sich Anfang der 1990er Jahre von den Sandinisten abwendet, spricht über die hochbrisante politische Lage Nicaraguas und liest aus ihrem Werk.

Großes Kino im ‚andenbuch‘

CICLO de CINE mexicano: las nominadas al Oscar | Für alle, die Kino lieber auf Leinwand als auf Netflix sehen. An vier Abenden zeigt Teresa Cosci, Buchhändlerin aus Überzeugung und  ‚Freundin des IAI‘,   Oscar-prämierte Filme aus Mexiko.  Eröffnet wird die Reihe am Samstag, 16. März 2019 mit Roma, dem Film von Alfonso Cuarón, der…

Übersetzer aus Berufung

Curt Meyer-Clason und seine Metamorphose vom Kaufmann zum Wegbereiter lateinamerikanischer Literatur  Curt Meyer-Clason (1910-2012) war im deutschen Literaturbetrieb der erste, der die literarische Wucht lateinamerikanischer Prosa erkannte. Seine Erstübersetzungen sorgten dafür, dass brasilianische Romane schon vor dem Boom der 1970er und 80er Jahre in Deutschland zu lesen waren. Dabei war ihm ein Leben als Wegbereiter…

Von der Freiheit, die Berlin hieß

… erzählt die argentinische Schriftstellerin Esther Andradi in ihrem neuen Roman ‚Drei Verräterinnen‘, den sie am 30. Januar bei KLAK in der Fabrik in Kreuzberg vorstellt.  Esther Andradi hat in ihrem vielfältigen Werk immer wieder Berlin thematisiert, so in Berlín es un cuento (2009) und in ihren literarischen Streifzügen Mein Berlin (2016). Und auch ihr soeben erschienener Roman spielt in…

Backlash in Lateinamerika?

Dem außenpolitischen Betrachter zeigt sich die politische Landkarte Lateinamerikas grundlegend verändert. Wo vor zehn Jahren noch progressive Regierungen die Wahlen gewannen, haben mittlerweile rechtskonservative Politiker das Regierungsruder übernommen. Was sind die Gründe?

Wohin steuert Brasiliens Wirtschaft?

Der Lateinamerikaverein (Hamburg) lädt ein zu einem Vortrag des Journalisten Alexander Busch: Am Dienstag, 8. Januar 2019, 17.00 – 19.30 Uhr Alexander Busch, Autor des Buches „Wirtschaftsmacht Brasilien“ (2011),  berichtet seit 25 Jahren als Korrespondent aus Brasilien über Lateinamerika. Er schreibt für die Verlagsgruppe Handelsblatt („Wirtschaftswoche“, „Handelsblatt“) sowie die „Neue Zürcher Zeitung“.

Ein Blog erklärt der spanischsprachigen Welt, wie Deutschland politisch tickt

Wie funktioniert die deutsche Politik? Wie erklärt sich der Erfolg der neuen Rechten in Deutschland?  Was unterscheidet „los dos Alemanias“ bis heute? Und wer ist AKK? Der in Deutschland lebende Argentinier Franco Delle Donne hat es sich zur Aufgabe gemacht,  interessierten hispanohablantes die deutsche Politik zu erklären. Auf seinem Blog eleccionesenalemania, den er seit seinen Studientagen…

Latinos und Berlin

Eine Beziehung, die nicht rostet. In Zeiten lateinamerikanischer Militärdiktaturen waren es die politischen Emigranten, die in Berlin (Ost und West) ‚überwinterten‘ und von hier aus auf die unter den Diktaturen leidende Kultur ihrer Länder hinwiesen. Später entdeckten die Künstler*innen und Kreativen das Potential Berlins und machten die Stadt zu ihrem Lebensmittelpunkt.

Brasilien liegt an der Spree

Zumindest für die Dauer des Festivals ‚Brasilien trifft Berlin 2018’| Noch bis zum 15. Dezember! Was in der Buchhandlung A Livraria als Literaturfestival begann, umfasst im sechsten Jahr seines Bestehens auch die Sparten Musik, Theater und Kino. So ist noch bis zum 15. Dezember in der Brasilianischen Botschaft (Wallstraße 57) die Ausstellung ‚Hugo Simon: Vom…

Roter Bankier und grüner Exilant | Eine Ausstellung würdigt Hugo Simon

2012 zog der brasilianische Schriftsteller und Kunsthistoriker Rafael Cardoso nach Berlin, um die Geschichte seines Urgroßvaters zu recherchieren, dem 1933 aus Deutschland vertriebenen Bankier und Kunstsammler Hugo Simon, der eine  der Schlüsselfiguren des Berliner Lebens in der Weimarer Zeit  war.  Cardoso war 16, als er zum ersten Mal den Namen seines Urgroßvaters hörte, dessen sozialistische Vergangenheit…

Zum ‚Tag der Bibliotheken‘ | ‚Bücher retten‘ mit den „Freunden des IAI“

Die „Freunde des Ibero-Amerikanischen Institutes e.V.“ wurden im April 2000 gegründet, um die Arbeit des Ibero-Amerikanischen Institutes zu unterstützen.  Dazu gehört unter anderem die Ermöglichung  des Ankaufs von seltenen Büchern, aber auch die Rettung von Büchern durch die Finanzierung ihrer Restaurierung und gegebenenfalls auch ihrer Digitalisierung. Denn die Zeit und eine intensive Benutzung hat in zahlreichen…