Ein Klassiker und ein Debüt

Zweimal Lateinamerika auf der Litprom-Bestenliste ‚Weltempfänger‘ Sommer 2019 »Aus dem Schatten« von Geovani Martins aus BRASILIEN und»Die sieben Irren« von Roberto Arlt aus ARGENTINIEN. Der Brasilianer Geovani Martins wurde 1991 geboren und kennt die Favelas aus eigenem Erleben: „Die Sonne auf meinem Kopf“ – „O sol na cabeça“ – lautet der Originaltitel seines Debüts.

Vargas Llosas liberales Plädoyer

Man kennt Mario Vargas Llosa als Liberalen. Zeit seines Lebens war der Peruaner ein politisch engagierter Autor. Jetzt erzählt er, wie er wurde, was er ist. Eine Rezension von Klaus Blume, dpa-Journalist und Mitglied der ‚Freunde des IAI‘ Berlin (dpa) – Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist ein streitbarer Literat. Wenn er nicht gerade an einem…

Poetas venezolanos

La poesía venezolana ha sido tal vez la que menos difusión ha conocido entre las escritas en el continente hispanoamericano. Sin embargo, la reciente diáspora de intelectuales y estudiosos de la literatura venezolana han sido los elementos que han despertado un creciente interés en ella.

Die Lieblingsbücher der Berliner Latino-Autoren

Die in Berlin lebende Schriftstellerin Esther Andradi lädt Kollegen und Kolleginnen zur gemeinsamen Lektüre in die Kreuzberger Buchhandlung andenbuch ein. Gelesen wird  nicht aus den eigenen Werken, sondern aus Büchern, die den literarischen Werdegang der illustren Runde besonders geprägt haben. Wer hin und wieder die Veranstaltungen der ‚Freunde des IAI‘ besucht, wird auf vertraute Namen treffen….

‚Dieses Ehepaar symbolisiert heute die absolute Macht‘

So Gioconda Belli im Deutschlandfunk über den nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega und dessen Frau Rosario Murillo. Der Lateinamerika-Experte und Kulturjournalist Peter B. Schumann (‚Freunde des IAI‘) hat mit Nicaraguas berühmtester Schriftstellerin über die Machtbesessenheit des Präsidenten-Ehepaars gesprochen und dabei  einen Vergleich zu Venezuelas Präsident Maduro gezogen, der ebenfalls glaube, sich an der Macht festkrallen zu können….

Mexikos Architekten planen die Stadt der Zukunft

Was wäre, wenn wir die USA und Mexiko nicht länger als zwei getrennte Staaten betrachten, sondern uns stattdessen mit ihrer gemeinsamen Geschichte, Kultur und Wirtschaft auseinandersetzen und sie als Teile einer einzigen Region auffassen würden? Diese Frage stellten die mexikanische Architektin Tatiana Bilbao und ihr New Yorker Kollege Nile Greenberg.

Gioconda Belli in Deutschland

Am 15. November erhielt sie in Darmstadt den Herrmann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums, nun ist sie erneut in Deutschland unterwegs: Gioconda Belli, die lange die Stimme der sandinistischen Befreiungsfront war, bis sie sich Anfang der 1990er Jahre von den Sandinisten abwendet, spricht über die hochbrisante politische Lage Nicaraguas und liest aus ihrem Werk.

Großes Kino im ‚andenbuch‘

CICLO de CINE mexicano: las nominadas al Oscar | Für alle, die Kino lieber auf Leinwand als auf Netflix sehen. An vier Abenden zeigt Teresa Cosci, Buchhändlerin aus Überzeugung und  ‚Freundin des IAI‘,   Oscar-prämierte Filme aus Mexiko.  Eröffnet wird die Reihe am Samstag, 16. März 2019 mit Roma, dem Film von Alfonso Cuarón, der…

Übersetzer aus Berufung

Curt Meyer-Clason und seine Metamorphose vom Kaufmann zum Wegbereiter lateinamerikanischer Literatur  Curt Meyer-Clason (1910-2012) war im deutschen Literaturbetrieb der erste, der die literarische Wucht lateinamerikanischer Prosa erkannte. Seine Erstübersetzungen sorgten dafür, dass brasilianische Romane schon vor dem Boom der 1970er und 80er Jahre in Deutschland zu lesen waren. Dabei war ihm ein Leben als Wegbereiter…

Von der Freiheit, die Berlin hieß

… erzählt die argentinische Schriftstellerin Esther Andradi in ihrem neuen Roman ‚Drei Verräterinnen‘, den sie am 30. Januar bei KLAK in der Fabrik in Kreuzberg vorstellt.  Esther Andradi hat in ihrem vielfältigen Werk immer wieder Berlin thematisiert, so in Berlín es un cuento (2009) und in ihren literarischen Streifzügen Mein Berlin (2016). Und auch ihr soeben erschienener Roman spielt in…

Backlash in Lateinamerika?

Dem außenpolitischen Betrachter zeigt sich die politische Landkarte Lateinamerikas grundlegend verändert. Wo vor zehn Jahren noch progressive Regierungen die Wahlen gewannen, haben mittlerweile rechtskonservative Politiker das Regierungsruder übernommen. Was sind die Gründe?

Wohin steuert Brasiliens Wirtschaft?

Der Lateinamerikaverein (Hamburg) lädt ein zu einem Vortrag des Journalisten Alexander Busch: Am Dienstag, 8. Januar 2019, 17.00 – 19.30 Uhr Alexander Busch, Autor des Buches „Wirtschaftsmacht Brasilien“ (2011),  berichtet seit 25 Jahren als Korrespondent aus Brasilien über Lateinamerika. Er schreibt für die Verlagsgruppe Handelsblatt („Wirtschaftswoche“, „Handelsblatt“) sowie die „Neue Zürcher Zeitung“.