„Was ist los in Lateinamerika?“

In den Nullerjahren des 21. Jahrhunderts nährten die Länder Lateinamerikas die Hoffnung, dass das globalisierte Zeitalter eines der partnerschaftlichen Beziehungen  sein könnte. Vielen Menschen ging es besser, dank guter Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt wurden soziale Wohltaten ausgeteilt. Mehrere Länder arbeiteten ihre Militärdiktaturen auf, leiteten Friedensprozesse ein, stärkten die Zivilgesellschaften und die Frauenrechte.

Erinnerung versus Geschichte – eine mexikanische Kontroverse

Als die mexikanische Geschichtswissenschaftlerin  Daniela Gleizer vor einigen Jahren in einem Aufsatz das  Bild des Diplomaten Gilberto Bosques revidierte, der als eine Art ‚mexikanischer Schindler‘ in die Geschichtsbücher eingegangen war, erntete sie viel Kritik. Besonders scharf wurde sie von der mexikanischen Filmemacherin Lillian Lieberman angegriffen, die 2010 den Film „Visa al Paraíso“ gedreht hat; eine…

Als General Pershing Jagd auf Pancho Villa machte

Die Anfänge der Militarisierung der US-Grenze mit Mexiko Bis 1916 war die Grenze zwischen den USA und Mexiko eine ‚Linie im Sand‘. Sichtbar gemacht einzig durch den Roosevelt-Korridor, einem Grenzstreifen, der im Zuge der Intensivierung transnationaler, wirtschaftlicher Beziehungen 1882 während des Porfiriats eingerichtet wurde. Er war das zivile Projekt einer befriedeten Grenze mit Grenzzoll und offiziellen…

Cervantes als Freund der Morisken?

Ein spanisches Kulturerbe in den heutigen Islamdebatten | Vortrag von Monika Walter | Mittwoch, 24.05.2017 | 19.00 Uhr | Simón-Bolívar-Saal | Sprache: Deutsch |

„Ohne das US-Embargo wäre in Cuba auch keine Demokratie entstanden“

Eine interessante Diskussion bei unserer letzten Veranstaltung: „Von Anfang bis Ende: Zensur im Kuba“. Hier einige Fragen des Publikums mit den entsprechenden Antworten der Referenten: Frage eines Teilnehmers: – Sie reden die ganze Zeit nur von Zensur. Wieso sprechen Sie nicht von der Blockade der USA gegen Cuba? Antwort vom Podium: – Unser Titel heißt…